Museum

Horizontalgatter

Die erste Sägemaschine mit waagerechtem Sägeblatt wurde 1814 von dem französischen Ingenieur Cochot in Paris entworfen. Die Säge wird heute noch zum Schneiden von wertvollen Hözern eingesetzt.

Das Sägen von Balken und Brettern

In der Gatterhalle des Hunsrücker Holzmuseum können Sie ein historisches Horizontalgatter in Aktion erleben, dessen Ursprünge im Saarland zu finden sind. 1921 gründeten  die Gebrüder Johann und Peter Holz am Theelbach in Bergweiler bei Tholey/Saar eine Sägemühle. Auch eine Horizontalgattersäge der Maschinenfabrik Hermann Meyer, Oldenburg, wurde 1921 errichtet. 1922 bekam die Firma Holz auch die Genehmigung, für die Gemeinde Bergweiler „eine elektrische Lichtversorgungsanlage einzurichten“.

1952/53 wurde das erste Vollgatter (Vertikalgatter) angeschafft und 1982 das zweite. Um für dieses Platz zu schaffen, baute man das Horizontalgatter ab. Es wurde jahrelang für einen eventuellen Wiederaufbau gelagert; dieser wurde dann doch nicht realisiert. So kam es, dass Thomas Holz (Enkel von Johann Holz) das Gatter für den Einsatz im Hunsrücker Holzmuseum in Morbach-Weiperath zur Verfügung stellte. Dort wurde diese alte Holzsägemaschine in dem neu errichteten Gattergebäude aufgebaut und im Jahre 2011 in Betrieb genommen.

Besuchergruppen haben die Möglichkeit zusätzlich zur Führung im Hauptgebäude auch die Gatterhalle zu besichtigen. Dort präsentieren wir das historisches Horizontalgatter in Betrieb; gezeigt wird das Auftrennen von Baumstämmen in Längsrichtung zur Herstellung von Balken Brettern.

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